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Vielfalt auf Isländisch - Reisen über Europas Außenposten
26.11.2013 11:08

Kurz vor Grönland und entlang des Polarkreises liegt der faszinierende Inselstaat Island. Das Eiland verdankt seine Existenz dem Vulkanismus und den tektonischen Verwerfungen des Atlantiks. Jener wächst seit Jahrmillionen und stellt Island sprichwörtlich auf eine Zerreißprobe. Europa und Amerika driften voneinander weg und so erhob sich die wildromantische Region aus den Tiefen des Ozeans. Mächtige Vulkanberge und im Frost starrende Gletscher prägend die Optik Islands und verhelfen dem Land zu einer eigenen, niemals erkaltenden "Fußbodenheizung". Doch die Insel hat weit mehr zu bieten als die "Blaue Lagune" und die anderen daraus resultierenden Thermalquellen. Auf Westtours Gruppenreisen entdeckt man ein entlegenes Nordland von anmutiger Schönheit.

Von der Hauptstadt Reykjavik aus fädeln Reisende auf den sogenannten "Goldenen Ring" ein. Die Ferienstraße tangiert landschaftliche Kleinode und spektakuläre Naturschauspiele. Eines davon meint der mächtige Gullfoss. Über die zwei Stufen des Wasserfalls rauschen die Fluten ohrenbetäubend in die Tiefe und verzaubern dabei mit ihrer schäumenden Gischt. Eine 2,5 Kilometer lange Schlucht nimmt die Wassermengen auf, die sich 70 Meter tiefer ihren Weg gen Atlantik bahnen. In der Nähe des Gullfoss liegt ein kleines Gysir-Feld. Der "Strokkur" sprüht alle 10 Minuten eine gut 25 Meter hohe, kochende Wassersäule in die Luft. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name des Gysirs "Butterfass".

Im Nordwesten Islands liegt der Breioafjörour. Der Meeresarm ragt fjordähnlich in die Landmasse hinein und besitzt idyllische Inseln. Wenige Menschen, zahllose Vögel und noch mehr Wale dominieren das Antlitz der Region. Flatey fungiert als Verwaltungssitz und meint das größte Eiland des Fjords. Die putzigen bunten Häuser des Dorfes erinnern an vergangene Tage und erzählen von der großen isländischen Seefahrernation. 1172 wurde eine Klosteranlage gegründet, deren Ruinen heute bestaunt werden können. Das Weihwasserbecken, der "Klaustursteinn" ist noch immer sichtbar. Die raue Schönheit Flateys war dereinst Kulisse für eine beliebter Kinderfilmserie. "Nonni und Manni" erlebten hier spannende Abenteuer.

Bildquelle: flickr.com Bildrechte: USFWS Pacific

 

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